Biografie

Biografie: Moni, Burgi und Bärbi stehen für die weibliche Synthese aus Volksmusik und Kabarett in Bayern. Sie touren seit 30 Jahren als “Wildererinnen” in der traditionellen bayerischen Volksmusik durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Die Wellküren entstammen der 17köpfigen Volksmusikantenfamilie Well aus Günzlhofen, einer kleinen Gemeinde zwischen München und Augsburg, ebenso wie die Wellbrüder aus Biermoos (ehem. Biermösl Blosn).  Als Kinder traten sie im Familienkreis bei Volksmusikantentreffen und Vereinsfeiern in den umliegenden Ortschaften auf. Von ihrem Vater, der Schullehrer und Chorleiter des Dorfes war, lernten sie den traditionellen Dreigesang und zahlreiche Musikinstrumente.

Mitte der 80er Jahre machten sie sich mit Volksmusik-Kabarett als Wellküren “selbstständig”. Heute gastieren Sie auf allen renommierten Kabarett- und Kleinkunstbühnen zwischen Wien und Hamburg. Nebenberuflich sind sie alle drei Hausfrauen, Mütter und Großmütter.

2004 verabschiedete sich Schwester Vroni nach 18 Wellküren-Jahren von der Bühne. In einem familieninternen Casting konnte sich Bärbi durchsetzen und übernahm Erst Stimme, Harfe und Tuba.

>>Die Wellküren auf Wikipedia

 

Moni Well

Moni Well (Nr. 15) hat das Hackbrett zum Perkussionsinstrument weiterentwickelt, liebt ihr Sopransaxophon und ist berüchtigt für ihr verbales und gesangliches Schnellfeuer. Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin und einigen Jahren als Alleinerzieherin, gründete sie 1986 zusammen mit ihren Schwestern Vroni und Burgi die Wellküren.

 

 

 

 

Bärbi WellBärbi Well (Nr. 11) ist studierte Diplom-Sozialpädagogin und ambitionierte Amateur-Homöopathin. Früh machte sie sich aus dem Staub, um in Berlin möglichst weit weg von Hackbrett und Dreigesang ein freies, ungebundenes Leben zu leben. Erst 2003, als Vroni entschieden hatte, dass 18 Wellküren-Jahre genug waren, wurde Bärbi in einem familieninternen Casting zu ihrer Nachfolgerin erkoren. Wo andere Jahrzehnte ihrer Zeit investieren, schaffte sie es innerhalb eines Jahres, sich mit Harfe und Tuba in die Herzen unzähliger Wellküren-Fans zu spielen.

 

 

 

 

Burgi WellBurgi Well (Nr. 8) spielt Gitarre und Posaune und hat mit der Nonnentrompete ihr Lieblingsinstrument gefunden. Von ihrer lässig-souveränen Wurschtigkeit auf der Bühne darf man sich nicht täuschen lassen – sie hat uns Geschwister alle in der Hand. Als große Schwester und gelernte Betriebswirtin ist sie die Herrin über unsere Finanzbuchhaltung, kennt jede private Sonderausgabe und jeden fadenscheinigen Bewirtungsbeleg.

 

 

 

 

 

Wellküren Biografie:

1986: Debüt im Münchner „MUH“ mit „Anderen Bayerischen Liedern“
1988 – 1990: Zwei gemeinsame Programme mit der Kabarettistin Maria Peschek in der Lach- und Schieß. Verleihung der TZ-Rose.
1991: Debüt-CD „Alles Natur”
1993: Verleihung des Oberschwäbischen Kleinkunstpreises.
1995: Die Wellküren sind „Auf da Roas” (on the road) mit dem gleichnamigen Programm.
1998: Premiere des Programms “Wellness” im Münchner Hinterhoftheater.
2001: “Jessas! 15 Jahre Wellküren!” Das Jubiläums-Programm aus 15 Tour-Jahren!
2003: „Das Mensch“, die 4.Wellküren-CD mit „Bayerischen Traditionals“ erscheint.
2004: Die Wellküren erhalten den Ernst- Hoferichter-Preis. Start des Programms “Stubenmusik macht süchtig”.
2005: Wellküren-Wechsel: Vroni verabschiedet sich nach 18 Jahren von der Bühne. Ihren Platz übernimmt Schwester Bärbi.
2006: 20 Jahre Wellküren. Mit dem Programm „Forever“.
2008: Verleihung der bairischen Sprachwurzel
2009: Premiere von „Beste Schwestern“ – als Bayerns einzig wahre Schwester-Partei“
2011: 25 Jahre Wellküren – Die Jubiläums-Box aus Buch, DVD und CD erscheint.
2012: Premiere als „Geschwister Well“ zusammen mit ihren Brüdern von der Biermösl Blosn mit „Fein sein beinander bleiben“ in den Münchner Kammerspielen. Regie: Franz Wittenbrink
2014: Premiere des Programms „Herz sticht“
2015: „A scheene Leich“, die Geschwister Well- CD mit traditionellen, bairischen Liedern vom Tod und Gerhard Polt als Grabredner erscheint.
2016: 30 Jahre Wellküren, Premiere im Münchner Lustspielhaus am 23. und 24. Februar.

Wellküren-Programme:

* 1986 Andere bayerische Lieder
* 1988 Jetz schau ma mal, na seng’ ma’s scho
* 1990 Hojotoho, mia san wieder do
* 1991 Alles Natur
* 1995 Auf da Roas
* 1998 Wellness
* 2001 Jessas
* 2004 Stubenmusik macht süchtig
* 2006 Forever
* 2009 Beste Schwestern
* 2012 Fein sein beinander bleibn (Geschwister Well)
* 2014 Herz sticht
* 2016 30 Jahre Wellküren

Auszeichnungen:

* 1987 tz-Rose (München)
* 1988 Künstler-Förderpreis der Otto Sprenger-Stiftung (Hamburg)
* 1993 Oberschwäbischer Kleinkunstpreis “Ravensburger Kupferle”
* 2004 Ernst-Hoferichter-Preis (München)
* 2004 Preis der deutschen Schallplattenkritik
* 2008 Nordbairisch-Mittelbairische Sprachwurzel (Straubing)
* 2009 Tobi-Reiser-Preis (Salzburg)  – verliehen an die Familie Well

Diskografie:

* 1992 Alles Natur
* 1996 Auf da Roas
* 1998 Wellness
* 2003 Das Mensch
* 2006 Forever
* 2011 Beste Schwestern
* 2012 Fein sein, beinander bleiben (Geschwister Well)
* 2015 A scheene Leich (Geschwister Well)

 

Plakat-Gallerie: